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Dr. med. Kai Stoltenberg
Facharzt für Chirurgie FMH SGP

Thundorfer Straße 2
8500 Frauenfeld
Felsenburg
Schweiz

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Weichteileingriffe

 

Eine Hernie ist der Austritt von Eingeweiden aus der Bauchhöhle durch eine angeborene oder erworbene Lücke in den Bauchwandschichten. Ihr deutscher Name : Bruch oder Eingeweidebruch

Nabelhernie

Beim Erwachsenen sind relativ häufig Nabelhernien zu beobachten. Oft haben die Betroffenen keine subjektiven Beschwerden und haben sich auch mit dem vorgewölbten Aussehen des Nabels arrangiert. Bei Nabelbrüchen mit kleiner Bruchpforte kann eine Einklemmung von Bauchorganen auftreten und erhebliche Beschwerden verursachen.

Narbenhernie

Bei der Narbenhernie bildet eine allschichtige Bauchwandnarbe durch ihre fehlende Elastizität die Bruchpforte. Solche Narben sind nahezu ausschließlich Folgen früherer Bauchoperationen. Aufgrund von Verwachsungen ist die Präparation anspruchsvoll und der Langzeiterfolg einer Operation keineswegs sicher. Dennoch ist eine Operation immer anzustreben, da eine Größenzunahme der Hernie mit der Zeit die Chance einer Heilung immer weiter verschlechtert.

Leistenhernie

Die Leistenhernie oder auch Inguinalhernie ist die häufigste Form der Hernie (80 %). Sie tritt über dem Leistenband an einer anatomisch vorgegebenen Stelle, dem äußeren Leistenring, in Erscheinung. Man unterscheidet die,

  • direkte Leistenhernie:
  • Hier tritt der Bruch durch eine Schwachstelle der inneren Bauchwandschicht.

  • indirekte Leistenhernie:

Sie tritt am inneren Leistenring in die Bauchwand ein, verläuft beim Mann im Samenstrang und begleitet den Samenleiter und tritt ebenso wie der vorhergenannte Bruch am äußeren Leistenring an die Körperoberfläche. Bei der Frau verläuft im Leistenkanal nur das Mutterband. Da dieses niemals eine solche Dimension wie der Samenstrang aufweist, ist diese Form der Leistenhernie beim weiblichen Geschlecht selten, aber auch die direkte Bruchform kommt bei der Frau nicht häufig vor.