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Dr. med. Kai Stoltenberg
Facharzt für Chirurgie FMH SGP

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8500 Frauenfeld
Felsenburg
Schweiz

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Knorpelaufbautherapie

 

Anatomie Kniegelenk

Knorpelschaden und Arthrose im Knie

Wie kommt es zu einem Knorpelschaden am Knie?
Der im Kniegelenk befindliche Knochen ist von einer 2 – 8 Millimeter dicken Schicht eines elastischen Gewebes überzogen – dem Knorpel. Der Gelenkknorpel besteht aus dem sogenannten hyalinem Knorpel.
Wie jedes andere Gewebe im Körper des Menschen unterliegen die Knorpel einem natürlichen Alterungsprozess. Zudem wird der Mensch mit unterschiedlicher Knorpelqualität geboren, was bedeutet, dass sich beim Einen die Knorpel schneller abnutzen als beim Anderen. Mit zunehmender Abnutzung des Gelenkknorpels versucht die Natur, die Gelenkflächen durch Knochenanbauten zu verbreitern. Spätestens, wenn diese Zeichen der Gelenkspaltreduzierung und des Knochenanbaus auf Röntgenbildern deutlich werden, sprechen wir von einer Arthrose.
Neben dem normalen Verschleiß des Knorpels, der sich über viele Jahre hinweg zieht und in der Regel erst im fortgeschrittenen Alter zum Vorschein kommt, spielen für die Entstehung von Knorpelschäden noch andere Faktoren eine bedeutsame Rolle. Durch Sportverletzungen mit oder ohne Zerreißung der Kreuzbänder und der Menisken kann es zu einer direkten Schädigung von Knorpelarealen kommen.


 

Hyalat-Injektionen Knorpelaufbauspritzen

Behandlung mit Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen des Körpers, z.B. Haut, Augen und Gelenken wichtige physiologische Aufgaben hat. Hyaluronsäure verleiht in den Gelenken der Gelenkflüssigkeit ihre visköse Konsistenz und sorgt damit für eine gute Gleitfähigkeit der Gelenkstrukturen.

Im Rahmen einer Knorpelabnutzung wird die Gelenk¬schmiere „verbraucht“, und ihre Zusammensetzung gestört. Die ins Gelenk injizierte Hyaluronsäure sorgt bildlich gesprochen für eine neue „Schmierung“ des Gelenkes. Sie ergänzt bzw. ersetzt die im Gelenk vorhandene und bei Arthrose krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit.

Bei großen Gelenken werden 5 Injektionen mit Hyaluronsäure im Abstand von 1 Woche (3x), dann alle 2 Wochen. Der Arzt injiziert das Präparat unter sterilen Bedingungen direkt in den Gelenkraum. Die Wirkung – Schmerzfreiheit und Verbesserung der Beweglichkeit – setzt schon oft nach den ersten Behandlungen ein und nimmt im Verlauf der Therapie weiter zu.

Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt und zeichnet sich durch hohe Reinheit aus. Es enthält kein tierisches Eiweiß, das Allergien auslösen kann und ist in der Regel gut verträglich. Die Therapie kann bei Bedarf mehrfach wiederholt werden, empfohlen wird einmal jährlich.
Die Kosten werden von den Krankenkassen evtl. anteilig übernommen.
Hyalat-Injektionen Knorpelaufbauspritzen