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Dr. med. Kai Stoltenberg
Facharzt für Chirurgie FMH SGP

Thundorfer Straße 2
8500 Frauenfeld
Felsenburg
Schweiz

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Handchirurgie

 

Beispiele häufiger Handchirurgischer Erkrankungen

Karpaltunnelsyndrom

Dieses Krankheitsbild gehört zu den Nervenengpasssyndromen. Der Karpalkanal im Bereich des Handgelenks gelegen, beinhaltet die Beugesehnen sowie den wichtigsten Nerv der Hand, den sogenannten Nervus medianus und wird bedeckt von einem sehnenartigen Gewebe. Kommt es nun innerhalb dieses Kanals zu einer Einengung des Nervs, so führt dies in der Regel vor allem nachts zum Einschlafen der Finger, zu einer Schwäche in der betroffenen Hand und im Laufe der Zeit zu einem Gefühlsverlust in den Fingern und zu einem Muskelschwund am Daumenballen. Beim Versagen der medikamentösen Therapie und der Schienenbehandlung hat die operative Erweiterung des Karpalkanals ihren festen Stellenwert. Dabei wird das sehnenartige Gewebe, das den Kanal bedeckt operativ gespalten um Platz für den Nerv zu schaffen.

 
Morbus Dupuytren

Der M.D. ist eine Erkrankung des unter der Haut liegenden Gewebes im Bereich der Handinnenfläche. Narbenartiges Gewebe bzw. Stränge können sich bis in die Finger ausdehnen und dazu führen, dass es zu Bewegungseinschränkungen kommt und dass die Finger in die Beugung gezogen werden. Eine Ursache hierfür ist nicht bekannt. Die operative Entfernung dieser narbenartigen Stränge ist bisher die einzige Therapie der Erkrankung.

 
 
 
 
 
 
 

Schnellender Finger

Das schmerzhafte Schnappen eines oder mehrerer Finger beim Beugen oder Strecken oder das Blockieren eines Fingers sind Ausdruck einer entzündlichen Veränderung im Bereich des Beugesehnengleitgewebes. Hier kommt es zu einer Verdickung des Gewebes um die Beugesehne und diese bleibt dann an den sogenannten Ringbändern, im Bereich der Handinnenflächen hängen. Zunächst sollte eine medikamentöse Therapie versucht werden. Führt diese nicht zur Besserung, so ist die operative Spaltung des Ringbandes im Bereich der Handinnenfläche die Therapie der Wahl.